Vorbereitung für einen Campingurlaub

Jeder kennt es: Der lang ersehnte Campingurlaub steht an und die Vorfreude steigt.

Gleichzeitig kommt die Gewissheit, dass noch viele Vorbereitungen getroffen werden müssen, damit aus Vergnügen nicht Frust wird. Dabei gilt grundsätzlich, je sorgsamer die Vorbereitungen, desto entspannter der Urlaub. Nehmen Sie sich also die Zeit für eine umfassende Präparation.

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Wahl des Zielortes und Anreise

Bevor es in den Campingurlaub geht, sind einige Entscheidungen zu treffen. Zuerst muss die Wahl des Zielortes und des Campingplatzes getroffen werden. Anschließend steht noch die genaue Platzwahl an. Hier muss man sich natürlich danach richten, ob man im Zelt, im Wohnmobil, im Caravan oder in einer Hütte wohnen möchte. Im nächsten Schritt kann man die Ausstattungen und Qualitätsmerkmale der unterschiedlichen Campingplätze vergleichen. Nachdem man sich festgelegt hat, schreitet man nun zur Planung der Anreise. Soll diese mit dem eigenen PKW erfolgen, so sollte der Wagen vor Reisebeginn in eine Werkstatt zur Inspektion gebracht und mögliche Mängel beseitigt werden. Beabsichtigt man ein Fahrzeug zu mieten, ist darauf zu achten, dass man die benötigte Fahrlizenz (Führerscheinklasse) besitzt. Eine vorzeitige Buchung ist von Vorteil, da es gerade in der Ferienzeit bei der Fahrzeugvermietung zu Engpässen kommen kann. Anschließend sollte die Route erstellt werden. Hier besteht die Möglichkeit kostenlose Tools aus dem Internet (z.B. Google Maps) zu verwenden. Mitglieder des ADACs können sich in den örtlichen Niederlassungen einen Reiseplan erstellen lassen und gegebenenfalls zusätzliche Reisehinweise erhalten. Alternativ kann man sich von einem Navigationssystem leiten lassen, jedoch ist hier die Einflussnahme auf die vorgegebene Route nur eingeschränkt möglich. Es ist durchaus sinnvoll, bei Tageslicht am Campingplatz anzukommen, um sich einerseits mit der Anlage und den hiesigen Gegebenheiten vertraut zu machen und andererseits das Lager zu errichten, ohne die Nachtruhe und damit die Nachbarn zu stören.

Die Checkliste

Natürlich gibt es kein Patentrezept für die „perfekte“ Vorbereitung. Allerdings gibt es einige wesentliche Aspekte, die beachtet werden müssen. Ein beliebtes Hilfsmittel ist die Checkliste. Sie hat sich schon oft bewährt und ist für viele Camper bei der Urlaubsplanung unverzichtbar. Auf die Checkliste werden alle Dinge geschrieben, die man mitnehmen möchte. Zuerst einmal sind das die Camping-Grundlagen wie Zelt und Schlafmaterial (Schlafsack, Schlafkleidung). Des Weiteren müssen auch bereits geplante Ausflüge (und die dafür benötigten Materialien) bei der Disposition bedacht werden. Ebenso wichtig ist die Verpflegungsplanung. Dabei ist es hilfreich, die Mahlzeiten im Vorhinein festzulegen und sich eine entsprechende Lebensmittelliste zu schreiben, falls diese am Zielort eingekauft werden sollen.

Das sollte auf keinen Fall fehlen

Einige Dinge sollten bei jedem Campingurlaub dabei sein. Dazu gehört unter anderem eine Taschenlampe, welche in der Nacht auf unbeleuchteten Wegen aushelfen kann. Der Klassiker unter den „kleinen Helfern“ ist das Taschenmesser. Dieses ist vielseitig einsetzbar und sollte auch auf Ausflügen immer zur Hand sein. Dadurch hat man jederzeit ein Messer und eine Schere dabei, um beispielsweise einen Apfel zu schälen. Wer seinen Campingurlaub in den Sommer verlegt, der sollte unbedingt den passenden Insektenschutz mitnehmen. Für die schnelle Erstversorgung von Wunden, ist der Erste-Hilfe-Kasten unerlässlich. Vor Reiseantritt sollte jedoch das maximale Verwendbarkeitsdatum des Erste-Hilfe-Sets überprüft werden.

Gefunden auf www.campinggate.de

Meine Familie und ich haben nach anfänglichen Schwierigkeiten eine Urlaubsform entdeckt, die unserem Nachwuchs und auch uns ermöglicht, aus dem alltäglichen Stress zu entfliehen und die kurze Zeit der freien Tage im Jahr wirklich sinnvoll zu genießen.

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